Double Chocolate Muffins als Halloween Cupcakes mit Baiser Geistern
Saftige Kürbis-Donuts mit Karamell und Bacon
Warum werden Muffins trocken oder zäh?
Kennst du das auch? Statt saftiger, fluffiger Muffins holt man trockene, feste oder zähe Gebäckstücke aus dem Ofen. In den meisten Fällen liegt das nicht am Rezept selbst, sondern an zwei ärgerlichen Fehlern bei der Zubereitung und beim Backen:

Der Teig wird zu lange gerührt (Muffins werden zäh).
Ein Muffinteig ist ein Rührteig, der nicht minutenlang aufgeschlagen werden möchte. Bei Muffins gilt die goldene Regel: Die flüssigen und die trockenen Zutaten werden jeweils separat gemischt. Wenn sie zusammenkommen, darf der Teig nur so lange mit einem Löffel oder Spatel von Hand gerührt werden, bis die Zutaten sich gerade so verbunden haben!
Wer hier den Handmixer anwirft oder zu lange rührt, aktiviert das Klebereiweiß (Gluten) im Mehl zu stark. Die Folge: Der Teig verliert seine Leichtigkeit und die Muffins werden nach dem Backen gummiartig und zäh.
Zu lange Backzeit oder zu viel Mehl (Muffins werden trocken):
Da Muffins ziemlich klein sind, werden sie recht schnell trocken, wenn sie zu lange gebacken werden. Schon zwei oder drei Minuten zu viel Backzeit entziehen dem Teig seine Feuchtigkeit. Achte daher immer auf die richtige Backzeit, wie im Rezept angegeben. Wichtig: Auch die richtige Menge Mehl ist entscheidend für ein hervorragendes Ergebnis. Deshalb immer sicherstellen, dass man richtig abwiegt.
Der Extra-Tipp für Saftigkeit: Wenn du Rezepte mit einem Schuss Säure (wie Buttermilch, Joghurt oder etwas Zitronensaft) verwendest und als Triebmittel Natron statt reinem Backpulver im Spiel ist, reagiert der Teig besonders dynamisch. Das sorgt für eine wunderbar grobporige, saftige Struktur, die Feuchtigkeit perfekt einschließt.



