Heute habe ich mal wieder eine ganz schnelle Pasta für dich oder weißt du was, lass uns lieber von Nudeln sprechen. Schnelle Nudeln mit Speck und Zwiebeln, so wie sie Mama oder Oma gekocht haben. Die ganze Familie hat dieses Essen geliebt. Meine Variante hat einen italienischen Twist, bleibt aber trotzdem einfache, leckere Hausmannskost.

In unserer Familie gab es früher selten Nudeln. Meine Mutter kochte nach der alten deutschen Schule: Kartoffeln, Klöße, ab und zu Reis. Nudeln als vollwertiges Hauptgericht waren die absolute Ausnahme. Und wenn sie dann doch mal auf dem Tisch standen, dann in einer einzigen Variante: mit Butter und Speck.
Tellerweise habe ich diese Nudeln verdrückt und auch heute esse ich sie immer noch unheimlich gerne. Allerdings nicht mehr „nur“ in Butter geschwenkt und mit ausgelassenem Bauchspeck, sondern mit ein wenig Olivenöl, mit roten Zwiebeln, etwas Knoblauch und ein wenig Parmesan. Super lecker!

Wichtige Zutaten für die Nudeln mit Speck
Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Kurze Nudeln (z.B. Penne) – nur keine Spaghetti oder so.
- Speck – da ich immer durchwachsen-geräucherten Speck im Kühlschrank habe, nehme ich ihn auch meistens. Eine Alternative wäre italienischer Pancetta, weil er ein anderes Aroma mitbringt und gut zum Parmesan passt.
- Rote Zwiebel – sie bringt eine milde Süße ins Gericht, die sich wunderbar mit dem würzigen Speck ergänzt.
- Knoblauch – ich liebe Knoblauch und deshalb wandert er auch mit in die Pfanne. Du kannst ihn weglassen, wenn du eher die typische „deutsche“ Variante kochen magst.
- Rosmarin – zwei Zweige, die mit dem Speck in die Pfanne kommen und ihr Aroma langsam ans Fett abgeben. Der Duft!
- Butter und Olivenöl – das Olivenöl verhindert, dass die Butter verbrennt, und die Butter gibt den typischen Geschmack von Mama.
- Frisch geriebener Parmesan – wer das Gericht so kennt wie ich aus der Kindheit, also ohne Parmesan, dem empfehle ich diesen kleinen Umweg wärmstens. Es schmeckt wunderbar mit Parmesan!
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.

Tipps zur Zubereitung der Nudeln mit Speck
Das ist heute auf jeden Fall wieder ein sehr unkompliziertes Rezept zum Nachkochen (in 25 Minuten auf dem Teller!), bei dem auch nichts schiefgehen kann. Deshalb ist es auch super für Kochanfänger geeignet. Ein paar kurze Tipps:
- Der Speck wird langsam ausgelassen und braucht mehr Zeit als das Anschwitzen der Zwiebeln und des Knoblauchs. Deshalb erst den Speck braten, dann die restlichen Zutaten anschwitzen, damit diese nicht verbrennen.
- Nudeln tropfnass in die Pfanne geben. Das bisschen Salzwasser, das noch an den Nudeln hängt, hilft dabei, alles schön zu verbinden und macht das Gericht einen Tick sämiger.
- Je fetter der Speck, umso weniger Butter brauchst du: Ein sehr fetter Pancetta gibt beim Braten schon so viel Fett ab, dass weniger Butter gebraucht wird.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Schreibe mir doch einen Kommentar!

Einfach und schnell gekocht, wunderbar herzhaft und jedes Mal ein kleiner Ausflug in meine Kindheit, als Mama noch lebte und für uns Kinder kochte. Eben ein tolles Essen und für mich das perfekte Gericht nach einem langen Tag, an dem man abends einfach nur etwas Leckeres essen möchte, ohne groß nachzudenken. Feierabendküche!
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Probiere auch gerne mal Mamas leckere Schinkennudeln, vielleicht kennst du die auch aus deiner Kindheit. Meine Klassiker Lasagne und Spaghetti Bolognese sind auch immer eine Empfehlung wert.

Schnelle Nudeln mit Speck, Zwiebeln und Parmesan
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Rezept Zutaten
- 220 g Penne, Oder andere kurze Nudeln
- 100 g durchwachsen–geräucherter Speck, oder Pancetta
- 1 rote Zwiebel
- 2 Zweige Rosmarin
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Olivenöl
- 20 g Butter
- 3 g Parmesan, Frisch gerieben
- 1 Prise Zucker
- Salz
- Schwarzer Pfeffer
Rezept Zubereitung
- Die Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser nach Packungsangabe al dente kochen und in einem Sieb abgießen.
- In der Zwischenzeit den Speck in Streifen schneiden. Zwiebeln in Streifen und den Knoblauch in feine Scheibchen schneiden.
- Eine große Pfanne bei mittlerer Hitze aufsetzen und heiß werden lassen. Das Olivenöl sowie die Butter in die Pfanne geben und den Speck sowie den Rosmarin zufügen. Unter Rühren knusprig braten, dann die Zwiebeln und den Knoblauch und eine kleine Prise Zucker zugeben und 3-4 Minuten anschwitzen.
- Die abgetropfte Pasta in die Pfanne geben und gut durchschwenken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas frisch geriebenem Parmesan bestreuen und servieren.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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Ich würde inspiriert und habe gerade dein Rezept gekocht und ein bisschen abgewandelt. Mit 3 frische Tomaten und mit Aglio e Olio gewürzt. Es war mega lecker und das geht so schnell. Danke das du deine Rezepte mit uns teilst.
Deine Abwandlung klingt für mich sehr lecker, Susanne. 🙂 Ganz lieben Dank für dein nettes Feedback!
Ich kenne es mit Spaghetti und knusprig gebratenem fetten Speck und Parmesan.
Wir lieben es und es wird mindestens einmal im Monat gegessen.
Das ist auch wirklich ein wunderbares Essen. Ich koche das auch regelmäßig, weil wir das alle lieben. 🙂
Auch einer meiner Lieblinge 😋ich schneid supergern noch Spitzkohl dazu 😉
Super Idee! Passt bestimmt perfekt dazu. 🙂
Genau diese Pasta-Kombi koche ich mir seit Jahren, wenn es schnell gehen muss. Ich liiiieeebeee es ❤️ bin ohnehin ein absoluter Pasta-Fan, mindestens Wöchentlich oder alle 14.Tage machen wir eine feine Bolognese, die jedesmal anders schmeckt😍 Liebe Grüße aus der Schweiz und weiterhin viel Spaß beim Kochen🍝♥️
Diese Kombi ist auch einfach unschlagbar lecker. Ich könnte sie auch alle par Tage essen. 🙂
Sehr gutes Rezept, danke dafür. Wir haben dieses Rezept ein zweites Mal mit Steinpilz- und Trüffelsauce probiert! Ein Gaumenschmaus beide mal!
Das klingt aber auch so richtig lecker Astrid. 🙂
Daaaas wird unbedingt mal ausprobiert 🙂
Wenn du sogar Pancetta bekommen könntest, wirst du bestimmt nicht enttäuscht sein. 🙂
Guten Morgen Malte.
Da ich im Moment der ausgiebigen Kocherei nicht „frönen“ kann, kommt dieses Rezept gerade richtig.
Aber mal am Rande bemerkt: Ich wäre gerne Dauergast bei Deiner Mutter gewesen und hätte mir den Ranzen mit selbstgemachten Klößen vollgehauen. Ich liiiiiebe homemade dumplings!!!!!!
Lieben Gruß Barbara
Hallo Barbara,
für selbstgemachte Dumplings könnte ich töten! Unglaublich lecker. Eigentlich müsste ich dir auch mal wieder machen, wenn es nur nicht immer so viel Arbeit wäre. Womit füllst du deine Dumplings?
Liebe Grüße zurück, Malte.
Habe ein Rezept aus Frankoforte (Main): Deftig, tödlich lecker. Und zwar füllen die da mit grober Leberwurst. Mampf. Danach liegst Du erschlagen beim Apfelwein oder besser Äppler. Leider kann ich das nur empfehlen. Seufz.
Das liest sich schon so unglaublich lecker, ich kann es fast schmecken. Das hätte ich jetzt gerne, zusammen mit 20 Grad Wärme und Sonne. 🙂
Malte, bloß keine 20 Grad. Das ist ein richtiges „Winter-Fressen“. Dick, bräsig, vollgefressen. Bis März klappt das. Ab Sommer: Nee, nee, nee.
Ach übrigens: Freu mich immer über Deine Kommentare zu meinen Kommentaren. Hab noch eine schöne Rest-Woche. LG B