Ay, caramba! Heute gibt es Fajitas vom Grill! Saftiges, exotisch mariniertes Flanksteak, buntes Paprikagemüse, cremige Avocadocreme, frische Tomatensalsa und Sour Cream, alles verpackt in einer warmen Maistortilla. Das ist mexikanisches Fingerfood vom Feinsten. Wer einmal selbst gemachte Fajitas gegessen hat, will sie immer wieder!

Die Fajita ist ein Gericht aus der mexikanischen Küche, das in der Originalversion aus gegrilltem und anschließend klein geschnittenem Rindfleisch besteht, das zusammen mit Streifen von grüner Chili auf einer Maistortilla serviert wird. Das Fleisch wird vor dem Grillen mariniert und bei der Marinade spielt Kreuzkümmel eine wichtige Rolle.
Bei der Fajita kommen so viele unterschiedliche Geschmäcker mit einem Biss zusammen, dass es wirklich eine Freude ist, das zu essen. Natürlich ist die Zubereitung nicht ganz unaufwendig, weil man ein wenig schnibbeln muss und zwei, drei Dinge vorbereiten sollte. Das braucht ein bisschen Zeit, aber es ist nicht kompliziert.

Wichtige Zutaten für die Fajitas mit Rindfleisch
Für meine Fajitas brauchst du fünf Komponenten, aber keine Sorge, die sind schnell vorbereitet! Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Bavette – bei uns als Flanksteak bekannt. Kräftig im Geschmack und deshalb auch super geeignet für Gerichte mit vielen Beilagen und Soßen, die mildes Fleisch überdecken würden.
- Kreuzkümmelsamen, Fenchelsamen und Koriandersaat – die Basisgewürze der Mariande. Die drei Gewürze werden frisch gemörsert und geben dem Fleisch sein typisch mexikanisches Aroma.
- Limette – der Saft und der Abrieb werden verwendet.
- Paprika – das bunte Paprikagemüse ist die perfekte Füllung der Fajitas. Gegrillt schmecken sie süßlich und rauchig.
- Grüne Peperoni – mexikanisches Essen muss ein bisschen pikant und scharf sein. Ich verwende trotzdem milde Peperoni, weil meine Familie sonst nicht mitessen würde.
- Avocado und Joghurt – die Zutaten für die Avocadocreme. Der Joghurt macht die Creme leichter, als eine klassische Guacamole und gibt ihr eine angenehme Frische.
- Crème fraîche und Schmand – die Basis für die Sour Cream. Zusammen mit Zitronenabrieb und -saft wird daraus eine leichte, säuerliche, frische Soße.
- Maistortillas – unbedingt Maistortillas nehmen, keine Weizentortillas.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Tipps zur Zubereitung der Fajitas mit Rindfleisch
Jetzt versuche ich dir wieder ein paar schnelle Tipps mitzugeben, damit dir die Fajitas auch gut gelingen. Letztlich ist es ein einfaches Gericht. Und wenn du schon mal ein Steak gegrillt hast, dann sollte da nichts schiefgehen.
- Das Bavette wird im Ganzen marinieren und gegrillt und dann in Scheiben geschnitten. Ich finde, im Ganzen gegrillt bleibt es saftiger.
- Beim Bavette kannst du eine Kerntemperatur von 58°C anpeilen. Das Bavette ist faserig und profitiert davon, wenn es etwas weiter gegart wird. Bei 58°C ist es schön medium und zart im Biss.
- NOCH HITZEBESTÄNDIGER: Der neue Vollmetall-Temperaturfühler kann bei Umgebungs-Temperaturen bis zu 550°C verwendet werden und eröffnet damit noch…
- NOCH GENAUER: Dank dem patentierten Smart Temp Multisensor misst der neue MEATER Temperaturfühler die Kerntemperatur an 5 verschiedenen Stellen…
- Das Fleisch solltest du unbedingt quer zur Faser aufschneiden. Das ist beim Bavette besonders wichtig! Längs aufgeschnitten können die langen Fasern zäh schmecken.
- Das Paprikagemüse erst scharf anbraten, dann bei niedrigerer Temperatur weich schmoren. So wird das Gemüse schön süßlich und weich.
- Die Tomatensalsa bitte erst kurz vor dem Servieren würzen. Das Salz zieht Wasser aus den Tomaten. Wenn die Salsa zu früh gesalzen wird, verliert sie ihre Frische und wird wässrig.
- Die Tortillas kannst du am besten in Alufolie einwickeln und auf dem Grill erwärmen. Kalte Tortillas brechen schnell beim Befüllen.
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Seit 2019 unterstützt mich Château Boeuf® als Sponsor und ich habe mehr als 20 Rezepte mit dem Fleisch von Château Boeuf® veröffentlicht. Das Rindfleisch gibt es exklusiv an der Fleischtheke von REWE.
Hier ein paar Infos zum Fleisch:
- Château Boeuf® setzt z.B. bei der Auswahl der Tiere auf Fleischrassen statt Milch- oder Mischrassen (wie in Deutschland üblich).
- Die Tiere werden in traditionellen, bäuerlichen Erzeugerbetrieben gehalten (maximale Herdengröße sind 12 Tiere).
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Das Fleisch ist entsprechend mit Haltungsform 3 ausgezeichnet worden. Für Fleisch von der Fleischtheke im Supermarkt ist das doch wirklich beachtlich.
Mehr Informationen zum Fleisch von Château Boeuf® findest du unter: https://www.chateau-boeuf.de/herkunft-haltung/

Ich liebe es zu grillen und ich bin verrückt nach leckerem Fingerfood. Kein Wunder also, dass ich bei den Fajitas ordentlich zugeschlagen habe. Wobei ich zu meiner Ehrenrettung sagen muss, dass in so eine kleine Maistortilla auch gar nicht so viel Inhalt hineinpasst. Da muss man mehrfach zugreifen, das geht gar nicht anders!

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Lust auf mehr Grillrezepte? Dann probiere mal mein Cevapcici Rezept oder den gegrillten Smashed Burger. Mein gegrilltes Roastbeef wird dir auch gefallen!

Fajitas mit gegrilltem Rindfleisch, Avocadocreme & Tomatensalsa
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Rezept Zutaten
Fleisch & Marinade
- 500 g Bavette von Château Boeuf®
- 5 EL Olivenöl
- Abrieb von einer Limette
- 1 EL Limettensaft
- 2 Knoblauchzehen
- 1/2 EL Kreuzkümmelsamen
- 1/2 EL Fenchelsamen
- 1 EL Koriandersaat
- 1 TL Worcestersauce
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1 TL Paprika edelsüß
- 1 TL Salz
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
Paprikagemüse
- 2 Paprika, rot
- 2 Paprika, gelb
- 1 Paprika, grün
- 2 rote Zwiebeln
- 2-3 Peperoni, grün
- 1 TL getrockneter Oregano
- 2-3 EL Olivenöl
- Salz
Tomatensalsa
- 2 Tomaten
- 1 Schalotte, klein
- 1 Knoblauchzehe, klein
- 2 EL Olivenöl
- 1 Spritzer Rotweinessig
- Salz
Avocadocreme
- 1 Avocado
- 50 ml Joghurt
- 1/2 EL Limettensaft
- 1 Prise Cayennepfeffer
- Salz
- schwarzer Pfeffer
Sour Cream
- 100 ml Crème fraîche
- 50 ml Schmand
- Zitronensaft- und Abrieb
- Salz
- Pfeffer
Weitere Zutaten
- 16 Maistortillas
- kaltes Bier
- gute Laune
Rezept Zubereitung
Sour Cream
- Crème fraîche und Schmand in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Mit Zitronensaft und Abrieb nach Geschmack abschmecken und mit Salz und Pfeffer würzen.
Avocadocreme
- Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch auslösen und in eine Schüssel geben. Den Joghurt sowie den Limettensaft zufügen und mit dem Stabmixer zu einer Creme pürieren. Mit Cayennepfeffer, Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Tomatensalsa
- Die Tomaten vierteln, das Kerngehäuse entfernen und fein (0,5 cm) würfeln. Die Schalotte und den Knoblauch sehr fein würfeln.
- Die Tomaten-, Schalotten- und Knoblauchwürfel in eine Schüssel geben und das Olivenöl untermischen. Den Rotweinessig zufügen und die Salsa kurz vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer würzen.
Paprikagemüse
- Die Paprika entkernen und in dünne (0,5 cm) Streifen schneiden. Die Zwiebeln sowie die Peperoni in dünne Ringe schneiden und das Gemüse ein eine Schüssel geben.
- Das Gemüse mit Olivenöl, getrocknetem Oregano und Salz vermischen.
- Eine Plancha oder eine Grillpfanne auf dem Grill auf mittlerer Hitze (ca. 220 Grad) vorheizen und das Paprikagemüse auf dem Grill unter Rühren scharf anbraten. Die Hitze etwas reduzieren (180 Grad) und das Gemüse bei geschlossenem Deckel weich garen, dabei zwischenzeitlich umrühren.
- Sobald das Gemüse weich ist, mit Pfeffer würzen, beiseite stellen und warm halten.
Bavette
- Den Grill auf hohe Hitze (280 Grad) vorheizen und das Bavette von beiden Seiten kurz angrillen, bis es Röstaromen bekommt. Das geht auf dem Rost oder in der Grillpfanne.
- Den Grill auf 120 Grad runterregeln und das Bavette bei indirekter Hitze auf die gewünschte Kerntemperatur (bei mir 58 Grad) gar ziehen lassen. Die Temperatur am besten mit einem Kernthermometer kontrollieren.
- Sobald die 58 Grad erreicht wurden, das Bavette vom Grill nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Maistortillas in Alufolie wickeln und 5 Minuten bei 120 Grad auf dem Grill erwärmen.
Bavette
- Das Bavette in dünne Streifen schneiden. Die Maistortillas mit dem Paprikagemüse füllen und das Fleisch hineinlegen. Jeweils etwas von der Sour Cream und der Avocadocreme über dem Fleisch verteilen und mit der Tomatensalsa bestreuen. Die Fajitas mit etwas gehacktem Koriander bestreuen und servieren.
Dieser Beitrag wurde von Château Boeuf® gesponsert und enthält Werbung für Château Boeuf® Produkte. Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde keinerlei Einfluss genommen. Ich bedanke mich bei meinem Sponsor für die Unterstützung von vaxqenorli.pro.
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2 Worte ….. UNGLAUBLICH LECKER!!!🤪
War schon ein bisschen Arbeit die 3 Toppings plus Gemüse zumachen bei der Hitze ….. und wir fanden das Rezept hat aufjedenfall selbstgemachte Tortillas verdient ! 🤩
Aber nach der ganzen Schnippsel-, Mixer- und Ausrollerei war es sooo lecker !
Super Rezept ! Machen wir aufjedenfall mal wieder .
LG Ribanna
Das höre ich wirklich gerne Ribanna und das macht mich ein bisschen glücklich! Es ist wirklich toll, dass sich die Mühe gelohnt hat. 🙂 Am Wochenende gibt es die Fajitas bei uns auch wieder.
Liebe Grüße, Malte
So, ich hab es nachgekocht. Geiles Zeug!
Da ich früher mal ganz in der Nähe eines mexikanischen Restaurants gewohnt habe und es sich dabei um das schlechteste, schrecklichste, mieseste und widerlichste Restaurant handelte, in dem ich je gegessen habe, bin ich ja immer ziemlich auf Krawall gebürstet, wenn man mir mit mexikanischem Essen kommt…
Aber das hier ist wirklich superlecker und entwickelt eine unglaublich harmonische und voluminöse, opulente Aromatik!.
Solo würde ich die Cremes auch noch weiter pimpen, aber als Teil der Kombi sind die so genau richtig.
Sehr lecker!
Ahhhh, Danke! Gefunden! 🙂 OK, jetzt weiß ich, wo ich zukünftig suchen muss. 🙂
Ich hätte das jetzt auch nicht unbedingt im Text erwartet. Von meinen Lesegewohnheiten her hätte ich mir das einfach als Item in den Anleitungen erwartet. Na ja, da steht es ja auch. :-)))
Ja, sieht lecker aus! Sabber…:-)
Wie lange muss/soll denn das Fleisch marinieren? Habe ich was überlesen?
Das wird dir schmecken, da bin ich sehr sicher. 🙂
2 Stunden wäre das Minimum an Marinierzeit. Ich würde aber 4 Stunden empfehlen, dann sollte das schon passen. Es steht im Rezept unter den „Buttons“, aber ich ergänze das jetzt auch gleich nochmal im Text. Das habe ich dort nämlich vergessen, also Danke fürs Nachfragen.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
Das sieht lecker aus!!!
Liebe Grüsse aus Spanien
Livia
Dankeschön Livia. Ich freue mich sehr, dass dir die Idee gefällt. 🙂
PS Ach ja, wenn ich Guacamole mache, dann muss auch zwingend gehacktes Koriandergrün mit hinein!! Ohne schmeckt mir nur halb so gut. Bei der Avocadocreme denke ich, ist das aber dann zuviel des Guten – auch schon wegen der Konsistenz, wie du es im Text erwähnst.
Und von der Salsa am besten gleich etwas mehr machen und dann mit Tortillachips den Rest verputzen (am gleichen Abend oder am nächsten dann…).
*Schluck*
Viele Grüße
ubi
Hmmmm, das sieht lecker aus :o) – Leider ist bei uns auf dem Balkon nicht so toll grillen, oben drüber wohnen leider noch welche, seufz. Und mit Paprika brauche ich meinem Gatten gar nicht zu kommen…
Wo bekommst du denn die Maistortillas her? Die habe ich in D noch recht selten gesehen; in USA ist das kein Problem.
Und das Rind gibt es auch nicht in jedem Rewe; das ist aber kein Problem. Auf einem unserer Wochenmärkte gibt es einen sehr schönen Stand, der auch allerbestes Rind verkauft. Kein günstiges Vergnügen, aber es lohnt sich :o)
Zur Salsa noch mein Tip: Schmeckt noch besser, wenn du gehacktes Koriandergrün mit hineingibst (da es ja auch ein Bestandteil der Fajitas ist, wird der Koriander bei euch ja gegessen – meine Freundin könnte ich wiederum damit jagen…
Viele Grüße
ubi
Hallo ubi 🙂
das ist natürlich sehr schade, dass ihr euch keinen Grill auf den Balkon stellen könnt. Du würdest am Grillen bestimmt viel Freude haben, so kochbegeistert wie du bist. Geht auch kein Elektrogrill? Der produziert durch die normalerweise übliche Wasserschale nicht so viel Rauch.
Die Maistortillas habe ich im Kaufland gekauft und deinem REWE gehört auf die Füße getreten. 😀 Aber wenn man eine Alternative hat, dann ist ja alles gut.
Danke für den Tipp bezüglich des Korianders. Der würde in der Tat sehr gut in die Salsa passen, das habe ich glatt vergessen, so zu machen. 🙂 Und ja, gibt nichts schöneres als Abends die Reste der Salsa mit Tortilla-Chips zu verdrücken. Ich liebe es. 🙂
Liebe Grüße, Malte