Lust auf einen richtig saftigen Burger mit ordentlich Käse? Dann ist dieser Burger mit Camembert und Zwiebelconfit genau dein Rezept! Cremiger, geschmolzener Camembert, süß-sauer eingekochte Zwiebeln und herzhaft gewürztes Rindfleisch, getoppt mit knusprigem Bacon. Mehr braucht ein richtig guter Burger eigentlich nicht.

Vor einiger Zeit hat mir meine Frau das Burger-Kochbuch von Weber geschenkt. Eine deutliche Botschaft: Malte, es wird mal wieder Zeit für selbstgemachte Burger! Anders als bei der Bitte, doch mal schnell den Müll rauszubringen, habe ich diesmal sofort reagiert und dieser Burger war das Ergebnis.
Das Highlight bei diesem saftigen Rindfleischburger ist wahrscheinlich das Zwiebelconfit. Die roten Zwiebeln köcheln in Rotwein und Balsamico, bis sie herrlich süß-säuerlich schmecken. Alkleine dafür, lohnt sich der Burger. Dazu kommen cremig geschmolzener Camembert und ein Patty, das mit Balsamico und Rosmarin gewürzt wird. Wirklich tolle Geschmackkombinationen.

Wichtige Zutaten für den Burger
Für diesen Burger brauchst du keine exotischen Zutaten, solltest aber ein bisschen Zeit für das Zwiebelconfit einplanen. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Rinderhackfleisch: Durch das Rinderhack bekommt der Burger seinen herzhaften Geschmack. Kein halb/halb verwenden!
- Rote Zwiebeln: Aus den roten Zwiebeln wird das Confit gekocht. Rote Zwiebeln sind etwas milder als weiße Zwiebeln.
- Rotwein, Balsamico, Rosmarin: Diese wunderbare Kombination funktioniert auch immer bei leckeren Bratensoßen.
- Camembert: Es war tatsächlich das erste Mal, dass ich Camembert für einen Burger verwendet habe. Der schmilzt wunderbar und schmeckt richtig toll auf diesem Burger.
- Ketchup, Mayonnaise und Senf: Ergeben zusammen eine schnelle Burgersauce.
- Rucola: Bringt noch eine leicht pfeffrige Note ins Spiel.
- Bacon: Mit knusprigem Bacon schmeckt einfach alles besser, oder?
- Burger-Buns: beim ersten Mal habe ich diesen Burger auf Baguette zubereitet. Mittlerweile backe ich lieber meine leckeren Brioche-Burger-Buns.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.

Tipps zur Zubereitung des Burgers
Wenn man sich einen richtig leckeren Burger zubereiten möchte, dann ist das zwar nicht kompliziert, aber es sind doch ein paar Handgriffe zu erledigen, weil man ja meistens mehrere Komponenten zubereitet. Hier kommen ein paar Tipps, damit dir der Burger auch richtig gut gelingt.
- Forme die Patties (das Fleisch) am besten mit einer Burgerpresse. So werden alle Patties gleich groß und schwer und garen dadurch auch gleichmäßig durch.
- Verwende bei Bedarf ein Fleischthermometer, um die Kerntemperatur der Patties zu kontrollieren. Zwischen 54 und 60 Grad bleibt das Fleisch schön saftig und rosa. Das ist aber Geschmacksache.
- Wenn du deinen Burger rosa gebraten magst, achte darauf, wirklich sehr frisches Hackfleisch zu verwenden. Ansonsten lieber durchgaren!
- Hamburger-Presse aus Aluguss, Antihaftbeschichtung, Griff aus Kunststoff, Außendurchmesser: 12 cm, Innendurchmesser: 11 cm, Gesamthöhe: 8,5 cm…
- Der Hamburger Patty Maker ist vollständig antihaftbeschichtet, sodass sich die Rohlinge wie von selbst lösen. Der handliche Komfortgriff aus…
- Du kannst das Fleisch in der Pfanne zubereiten und auch auf dem Grill grillen. In beiden Fällen ist es wichtig, dass du mit hoher Hitze startest, damit das Fleisch außen eine Kruste bekommt und viele Röstaromen.
- Plane für das Zwiebelconfit eine knappe halbe Stunde ein. Die Zwiebeln müssen erst ohne Farbe anschwitzen und dann mit dem Rotwein fast vollständig einkochen, damit sie diesen schönen süß-säuerlichen Geschmack entwickeln.
- Lege den Camembert erst ganz zum Schluss auf das fertig gegarte Fleisch und decke die Pfanne mit einem Deckel ab, damit der Käse schnell schmilzt.
- Röste die Innenseiten der Burger-Buns (Brötchen) an, bevor du den Burger zusammensetzt. Dadurch werden sie leicht knusprig, was besser schmeckt und verhindert, dass die Soße das Brötchen schnell aufweicht.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!
2014 habe ich diesen tollen Burger zum ersten Mal zubereitet und seitdem schon dutzende Mal gegessen. Durch diesen Burger habe ich meine Liebe zu selbstgemachten Burgern entdeckt. Nach diesem Burger folgten viele weitere und meine Liebe zu einem guten Burger ist ungebrochen. Ich hoffe, er wird dir gefallen und schmecken!

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Gönne dir auf jeden Fall noch meinen Smashed Burger, der schmeckt unheimlich gut. Mein saftiger Lachsburger ist auch nicht von schlechten Eltern. Der Insanity Burger von Jamie Oliver ist auch immer wieder eine Sensation.

Burger mit Camembert, Zwiebelconfit und Rucola
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Rezept Zutaten
Burgerfleisch (Patty)
- 600 g Rinderhackfleisch
- Salz
- Pfeffer
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt, optional
- 1 TL fein gehackte Rosmarinnadeln
- 1 EL Balsamicoessig, optional
- 2 EL Pflanzenöl
Zwiebelconfit
- 4 rote Zwiebeln , = 300 g
- 180 ml Rotwein
- 2 EL Zucker
- 2 EL Balsamico
- 2-3 EL Olivenöl
Burgersauce
- 4 EL Tomatenketchup
- 2 EL Mayonnaise
- 1 TL scharfer Senf
- 1 TL Balsamico
- Zucker
- Pfeffer
- Salz
weitere Zutaten
- 4 Burger-Buns
- 8 Scheiben Camembert
- 8 Scheiben Bacon, optional
- 100 g Rucola
Rezept Zubereitung
Burgersauce
- Die Zutaten für die Sauce in eine Schüssel geben und gut miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Zwiebelconfit
- Die Zwiebeln in feine Scheiben schneiden und eine Pfanne bei mittlerer Hitze aufsetzen. So viel Olivenöl hineingeben, bis der Boden gerade so bedeckt ist und die Zwiebeln hineingeben. Salzen, mit dem Zucker bestreuen und den Balsamico zufügen.
- Die Zwiebeln unter gelegentlichem Rühren 15 Minuten anbraten, ohne das sie Farbe annehmen (u.U. die Hitze reduzieren). Dann den Rotwein eingießen und die Zwiebeln weitere 15 Minuten köcheln lassen. Nochmal mit Salz abschmecken.
Burgerfleisch (Pattys)
- Puristen würzen das Hackfleisch nur mit Salz und Pfeffer, eine alte Burgerregel und Burgerfans. Wer gerne mal etwas ausprobieren möchte, gibt die gehackten Rosmarinnadeln sowie den Balsamico zum Hackfleisch, würzt mit Salz und Pfeffer und vermengt alle Zutaten sorgfältig.
- Aus dem Hackfleisch 4 Patties a 150 g formen. am besten mit einer Burgerpresse.
- Vor dem Fleisch die Burgerbrötchen aufschneiden, mit etwas Butter bestreichen und die Innenseiten in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten. Warm beiseite stellen.
- Wer gerne Bacon zum Burger möchte, brät ihn jetzt und stellt ihn ebenfalls warm beiseite.
- Eine Pfanne (mit passendem Deckel) bei starker Hitze aufsetzen, etwas Pflanzenenöl in die Pfanne geben und die Patties portionsweise (oder je zwei in zwei Pfannen) von beiden Seiten scharf anbraten, bis sie Röstaromen bekommen. Die Hitze in der Pfanne reduzieren und die Patties bis ca. 50 Grad Kerntemperatur garen (am besten mit einem Kernthermometer messen)
- Jeweils 2 Scheiben Camembert auf die Patties legen, einen Deckel auf die Pfanne setzen und den Käse schmelzen lassen.Die Burger anrichten. Hierbei die Sauce auf der unteren Brötchenseite verteilen und darauf die Zwiebeln verteilen. Den Rucola auf die Zwiebeln legen und das Fleisch darauf anrichten. Den Deckel bei Bedarf noch mit etwas Sauce bestreichen, auflegen und genießen.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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Wir sind total begeistert und die Kids haben dich spontan „Burger-Malte“ getauft.
Super lecker und Danke für dieses tolle Rezept!
Hallo!
Das liest zwar eh kein Mensch, weil das Rezept schon so alt ist *g* …. aber:
Das hat mich wieder einmal auf eine meiner Lieblingspizzen gebracht: Nur Mozzarella (bei Bedarf auch „normalen“ Pizzakäse), Camembert und dazu dann Preiselbeeren (bzw. einen Preiselbeer-Dip, wenn man mag). Das hört sich so läppisch an, schmeckt aber großartig. Ich hätte es auch nie gedacht, aber meine Stammpizzeria hatte die irgendwann, und seitdem habe ich sie mir selbst auch schon ein paar Mal gemacht.
Wobei nun zum Thema komme: Camembert am Burger ist irgendwie nix für mich :(. Ich kann’s nicht erklären, da ich die Einzelteile liebe…. es bleibt ein Mysterium. Aussehen tut der „Burger“ aber Weltklasse 😉
Greez,
Werner *g*
Hallo Werner!
Ich lese auf jeden Fall, wenn auch mit etwas Verspätung *g*
Versuche mal Tallegio für deinen Burger, vielleicht geht das. Und deine Pizza liest sich sehr außergewöhnlich. Unter den Käse kommt also nix? Also nur Käse als Belag auf den Pizzaboden und dann Camembert und Preiselbeeren? Ich bin verrückt genug, das mal zu testen!
Beste Grüße
Malte
Die roten, süssen Zwiebeln passen ideal zum Ruccola. Der Burger ist Bombe :rocka:
Danke dir! Ich muss das teil auch mal wieder machen, ich fand ihn damals auch richtig gut und hab Bock drauf :eyebrows:
Dir als Burgerfan dürfte das hier gefallen…
https://www.youtube.com/watch?v=m9FRSghXhDM
😆
Ist das ekelhaft :blink: Ist das ekelhaft 😆
Von Haus aus bin ich eigentlich kein Burger-Fan. Man kann aus Hackfleisch Frikadellen, Bifteki oder Köfte machen. Wozu braucht man da noch Burger…? Insbesondere, wenn man dann auch nur diese Industrieteile von MC King oder so kennt…
Aber das Rezept liest sich so verheißungsvoll und die Fotos sehen so Klasse aus, dass einem unwillkürlich der Zahn tropft. Also gleich mal nachkochen.
Und das Ergebnis ist einfach der Hammer! Die einzelnen Bestandteile greifen so idealtypisch ineinander, dass man ein traumhaftes Geschmackserlebnis im Mund hat! Ich kann mir nicht vorstellen, jemals wieder einen Industrieburger zu essen, aber die Teile wird es ab jetzt öfter mal geben! Auch meine Ma, bei der ich die gemacht habe, war absolut begeistert!
Da freue ich mich, dass dir der Burger geschmeckt hat. Ich bin totaler Burger-Fan (selbstgemacht, nicht die Dinger der Burgerketten), weil man da eben so viele Geschmackskomponenten zusammen bringen kann. Und wenn das klappt und man reinbeißt und alles verbinden sich gut miteinander, dann macht mich das echt glücklich (und fett :biggrin: ).
Ausprobiert und für fabelhaft befunden!
Das freut mich sehr Corinna 🙂 Neue Burger sind auch schon in Planung :eyebrows:
Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen :sabber:
Sieht echt lecker aus…….. mhhhhh
Das Buch muss ich mir auch Besorgen.
das Buch lohnt sich auf jeden Fall. Sind ein paar schöne Burgerrezepte dabei.
Sieht das lecker aus! :sabber: :blink: :wub: