Heute gibt es einen wunderschönen Tomatensalat mit bunten Tomaten, saftigen Nektarinen, cremigem Büffelmozzarella und einem würzigen Basilikumöl! Das ist der absolute Knallersalat für laue Sommerabende. Super frisch im Geschmack, außergewöhnlich hübsch und auch noch in 30 Minuten fertig. Wenn du Tomaten und Nektarinen liebst, ist das dein Sommersalat!
Entdeckt habe ich dieses Rezept im Kochbuch „Italien Streetfood“ von Pablo Macias. Eines meiner liebsten Kochbücher, vollgepackt mit bunten Post-It-Fähnchen von Rezepten, die ich probieren möchte. Als ich dann auf dem Wochenmarkt auf herrlich reife, bunte Tomaten vom Bauernhof gestoßen bin, war klar: Das Rezept kommt jetzt dran! Also habe ich mir einen prallen Korb (der sündhaft teuren Tomaten) vollpacken lassen und ihn wie einen kleinen Schatz nach Hause getragen.
Das Herzstück dieses Salats ist das selbstgemachte Basilikumöl aus frischem Basilikum, Knoblauch und gutem Olivenöl. Es gibt dem Salat eine wunderbar intensive, würzige Note und ist mal etwas anderes, als nur Basilikumblätter über dem Salat zu verteilen. Dazu kommt die fruchtige Süße der Nektarinen, die perfekt mit den Tomaten und dem cremigen Büffelmozzarella harmoniert. Das ist Sommer auf dem Teller!
Wichtige Zutaten für den Sommersalat mit Tomaten und Nektarinen
Dieser Salat besteht aus zwei Komponenten: dem Salat selbst und dem Basilikumöl. Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Bunte Tomaten – mit Tomaten vom Wochenmarkt sieht der Salat einfach wunderschön aus. Die Farbvielfalt macht den Salat zum Hingucker.
- Reife Nektarinen – sie bringen eine fruchtig-süße Note mit, die perfekt mit den Tomaten und dem Käse harmoniert. Kaufe reife Nektarinen, zu harte Früchte haben kaum Geschmack.
- Büffelmozzarella – bitte unbedingt Büffelmozzarella nehmen! Der Büffelmozzarella hat eine cremige, leicht säuerliche Note, und so viel mehr Geschmack, als Kuhmilch-Mozzarella.
- Basilikum – gleich 3 Bund, denn das Basilikumöl braucht ordentlich davon. Das Öl lässt sich im Kühlschrank mehrere Wochen aufbewahren!
- Natives Olivenöl Extra – sowohl für das Basilikumöl als auch für das einfache Salatdressing. Gutes Olivenöl macht hier einen echten Unterschied.
- Zitrone – der Saft kommt in die Vinaigrette und bringt die nötige Frische und Säure.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Tipps zur Zubereitung des Sommersalats mit Tomaten und Nektarinen
Der Salat ist in maximal 30 Minuten fertig und macht bei der Zubereitung überhaupt keinen Aufwand. Im Grunde musst du nur die Zutaten zurechtschneiden und das Öl zubereiten und schon bist du fertig. Wenn du schnell mit dem Messer unterwegs bist, dann wirst du wahrscheinlich nicht einmal 30 Minuten brauchen.
- Tomaten solltest du niemals im Kühlschrank aufbewahren. Kälte nimmt Tomaten ihr Aroma und macht das Fruchtfleisch mehlig. Tomaten gehören bei Raumtemperatur gelagert.
- Beim Anrichten die größten Tomatenscheiben als erste Schicht auf die Platte / Teller legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Auf diesem Boden lassen sich die Tomatenviertel, Nektarinenspalten und der gezupfte Mozzarella dann wunderschön schichten. Ein bisschen Sorgfalt beim Anrichten macht diesen Salat zum echten Hingucker!
- Die Nektarinen der Länge nach halbieren und in je 3 Spalten schneiden. Zu kleine Stücke werden beim Anrichten matschig und gehen optisch verloren. Große, saftige Spalten sehen auf dem Teller viel schöner aus und geben beim Hineinbeißen mehr Aroma frei.
- Das Basilikumöl immer frisch pürieren und möglichst nicht offen stehen lassen. Je länger es offen steht, desto mehr oxidiert es und verliert seine leuchtend grüne Farbe. Direkt nach dem Pürieren abschmecken und zügig über den Salat geben.
- Das Basilikumöl ergibt bewusst mehr als für einen Salat nötig ist. Im Kühlschrank hält es sich mehrere Wochen und lässt sich vielseitig einsetzen. Als Marinade für Fisch oder Garnelen, als Dressing für weitere Sommersalate oder einfach über frisches Brot geträufelt.
- Bei wirklich reifen Tomaten und Nektarinen braucht das Dressing nicht viel. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und etwas Pfeffer. Mehr nicht. Die Früchte geben dem Salat von sich aus so viel Geschmack, dass ein aufwendiges Dressing nur ablenken würde.
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Sieht der Salat nicht wirklich großartig aus? Mit reifen Tomaten und reifem Obst ist das wirklich der pure Geschmack des Sommers. Und mal wieder ein Beweis dafür, dass es am Ende doch auf gute Zutaten ankommt und dass weniger oft mehr ist.
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Schaue dir auch mal Omas Kopfsalat mit Zitronen-Sahne-Dressing an und probiere auch mal meinen leckeren Kichererbsensalat. Im Sommer ist mein italienischer Nudelsalat Pflicht.

Tomatensalat mit Basilikumöl, Nektarinen und Mozzarella
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Rezept Zutaten
Für den Salat:
- 800 g Tomaten
- 4 Nektarinen
- 500 g Büffelmozzarella
- 4 EL Olivenöl Extra
- 1 Zitrone
- rote und grüne Basilikumblätter zur Deko
- Salz und Pfeffer
Für das Basilikumöl:
- 3 Bund Basilikum
- 1 Knoblauchzehe
- 250 ml Natives Olivenöl Extra
- Salz und Pfeffer
Rezept Zubereitung
Salat
- Die Tomaten und Nektarinen waschen und die Tomaten vierteln. Die Größten in Scheiben schneiden und beim Anrichten als Boden verwenden. Die Nektarien der Länge nach halbieren und in je 3 Spalten schneiden und zusammen mit den geviertelten Tomaten in eine Schüssel geben.
- Das Olivenöl und den Zitronensaft in eine kleine Schüssel geben und mit dem Schneebesen verrühren, bis eine Bindung entsteht. Mit Salz und etwas! Pfeffer abschmecken und zu den Tomaten und Nektarinen in die Schüssel geben. Alles gut miteinander vermischen.
- Den Büffelmozzarella in Stücke zupfen. Den Salat auf einer Platte anrichten, hierbei zuerst die Scheiben auf die Platte legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Auf den Scheiben die Tomatenviertel, Nektarinenspalten sowie den gezupften Mozzarella anrichten. Etwas Basilikumöl darüber träufeln und noch ein wenig Pfeffer über den Salat mahlen. Mit den Basilikumblättern dekorieren.
Basilikumöl
- Die Basilikumblätter zusammen mit dem Knoblauch und dem Olivenöl in eine Küchenmaschine geben pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Anmerkungen
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Hallo Malte!
Das Rezept macht einen richtig tollen Eindruck! Eh ich den Salat jedoch im anstehenden Sommer zubereite, habe ich noch eine kurze Frage als Rückversicherung: Die Mengenangabe „3 Bund Basilikum“ kann man übersetzen mit ca. „3 Kräutertöpfe Basilikum“ (also so Kräutertöpfe mit Erde, die es ja mittlerweile selbst bei Discountern am Gemüseregal gibt)?
Herzlichen Dank vorab und viel Freude und Erfolg weiterhin mit deinem Blog
Hallo Roman,
ich hätte die Menge abwiegen sollen, Bund und Töpfe sind ja immer unterschiedliche groß. Für den Salat ist die Menge an Öl ja ohnehin viel zu viel und ich habe das Öl quasi auf Vorrat zubereitet, weil ich das dann den ganzen Sommer über zum Würzen verwende. Auf 250 ml Öl bist du bestimmt mit 2-3 Töpfen gut dabei.
Für den Salat selber brauchst du nur eine kleine Menge, weil das Öl ordentlich Geschmack hat und man davon nur ein paar Kleckse verwendet. Da fängst du am besten mit 50 ml Öl an, gibst das in den Mixer und fügst nach und nach Basilikum hinzu, bis es so wird das es dir gefällt. Nimm dann auch nur eine kleine, halbe Knoblauchzehe, damit du keine zu aufdringliche Knoblauchschärfe bekommst. Und dann einfach solange Basilikum zufügen, bis du zufrieden bist. Verlasse dich da ruhig auf deine Geschmack, da brauchst du keine genauen Angaben. Das soll eine schöne Farbe haben, nicht zu flüssig werden und einen intensiven Basilikum-Geschmack. Das kriegst du hin.
Beste Grüße
Malte
Oh ja, Salat mit Früchten, wunderbar. Tomaten und Nektarinen sind eine tolle Kombi. Auch Tomaten mit Granatapfelkernen und Feigen. Einfach lecker!
Ich liebe Früchte im Salat auch sehr. Jetzt kommt ja auch wieder die Zeit für Feigen, im Hebst mag ich sie besonders gerne.
Moin aus Ostfriesland,
mein Post-It Fähnchen ist gesetzt. Leckere Tomaten vom Bauern „um die Ecke“ stehen bereit, reife Nektarinen auch … bis auf den Büffel-Morzarella, den wir morgen einkaufen, haben wir alles zuhause.
Am Montag werde ich diesen Salat zubereiten, danke fürs Rezept.
Gruß, Margot
Moin Margot 🙂
da bin ich schon ganz gespannt, ob er dir auch so gut gefallen wird, wie uns. Aber eigentlich glaube ich das schon, der ist wirklich lecker. 🙂
Gutes Gelingen und noch einen schönen Sonntag.
Beste Grüße
Malte
Nun gebe ich meinen ersten Kommentar (glaube ich zumindest) bei Dir ausgerechnet zu einem Tomatensalat ab, obwohl ich leider keine Tomaten mag. Abgesehen davon sieht er aber wahnsinnig lecker aus!
Hauptsächlich eingehen möchte ich auf das angesprochene Thema der saisonalen Ernährung, da ich mir darüber auch schon viele Gedanken gemacht habe. Im Kleinen praktiziere ich das schon seit sehr vielen Jahren: ich wohne in einer Spargelgegend und freue mich jedes Jahr wie verrückt auf die Spargelzeit! Anderer, womöglich aus dem Ausland, kommt mir nicht auf den Teller. In den paar Wochen esse ich mich daran richtig schön satt und kann ihn manchmal zum Schluss schon nicht mehr sehen. So halte ich es auch mit Erdbeeren. Warum kann man das nicht Schritt für Schritt auch auf andere Produkte ausweiten? Muss ja nicht alles auf einmal sein. 🙂 Ich habe es mir jedenfalls fest vorgenommen!
Hey Anita! Ist schön, dich auf diesem Wege mal kennenzulernen und Danke dafür, dass du mir deine Gedanken mitteilst. 🙂
Es ist bestimmt ein guter Ansatz Schritt für Schritt vorzugehen, weil man auf diesem Weg auch leichter Erfolgserlebnisse feiert. Bei Erdbeeren kann ich mich zum Beispiel auch schon erfolgreich zurückhalten und kaufe sie überwiegend auch nur währen der Saison. Wenn ich darüber nachdenke, dann klappt das beim Spargel eigentlich auch ganz gut, so ähnlich wie bei dir. Ich bin vom Typ her nur so ungeduldig und will immer alles gleich und auf einmal und wenn es dann nicht klappt, bin ich sofort unzufrieden. Vielleicht muss ich das endlich mal ablegen und mich auch mal mit Zwischenschritten zum großen Ziel zufrieden geben.
Ich finde es auf jeden Fall cool, dass du dir eine stärkere saisonale Ernährung vorgenommen hast. Wenn man sich mit dem Thema mal etwas intensiver beschäftigt, dann ist die Art und Weise wie uns die Industrie ernähren möchte und dieser ganze globale Zirkus dahinter meiner Meinung nach einfach falsch. Und wir haben als Konsumenten eben doch die Macht etwas zu verändern, es geht ja letztlich nur um unser Geld. Und wir entscheiden, wer das bekommt. Wir müssen uns nur richtig entscheiden.
Mach dir noch einen schönen Sonntag! 🙂