Seit 14 Jahren veröffentliche ich jetzt schon meine Rezepte auf meinem Foodblog. Über 1200 kostenlose Rezepte sind es mittlerweile und es fehlen tatsächlich immer noch ganz viele Klassiker. Zum Beispiel die berühmte Ofenkartoffel mit Kräuterquark. Super einfach gemacht, immer wieder lecker und eine tolle Beilage, die nie aussterben wird.

Jetzt könnte man natürlich wieder sagen, für eine Ofenkartoffel und ein bisschen Quark braucht es kein Rezept und grundsätzlich stimme ich da auch zu. Das gilt aber natürlich nur für alle, die regelmäßig kochen. Da mein Foodblog aber auch von ganz vielen Anfängern gelesen wird, haben auch solche Klassiker ihre Berechtigung.
Ein paar Kartoffeln, etwas Olivenöl und Salz reichen für die Ofenkartoffeln selbst schon aus. Für den Kräuterquark kommt eine ordentliche Ladung frischer Kräuter dazu, außerdem Schalotte und ein Spritzer Zitrone für die Frische. Gebacken werden die Kartoffeln bei mir klassisch im Backofen, es geht aber genauso gut im Airfryer, falls es mal schneller gehen soll oder du bei der Sommerhitze lieber auf den Ofen verzichtest.

Wichtige Zutaten für die Ofenkartoffeln mit Kräuterquark
Heute wird’s eine kurze Einkaufsliste. 🙂 Für mein Rezept brauchst du u.a.:
- Kartoffeln – ich nehme am liebsten vorwiegend festkochende Kartoffeln. Sie behalten beim Backen ihre Form und werden innen trotzdem angenehm weich und locker. Festkochende Kartoffeln funktionieren aber auch.
- Olivenöl – damit reibe ich die Schale ein, bevor sie in den Ofen kommt. Das sorgt für eine knusprige Schale.
- Magerquark und Joghurt: Der Quark ist die Basis vom Kräuterquark, der Joghurt macht ihn etwas lockerer und cremiger. Wer den absolut besten Genuss möchte, nimmt Quark mit einer höheren Fettstufe.
- Schnittlauch, Dill und Petersilie – für mich die beste Kombination an Kräutern für den Kräuterquark. Die Menge kann man auch variieren und mehr von dem einen und weniger vom anderen nehmen. Geschmackssache eben.
- Schalotte – ich würfele sie sehr fein, damit sie nicht zu dominant wird. Wer mag, kann auch noch ein wenig Knoblauch fein würfeln und zufügen.
- Zitronensaft – ein Spritzer Säure tut dem Kräuterquark richtig gut und macht ihn insgesamt frischer im Geschmack.
Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags. Dort kannst du dir das Rezept auch ausdrucken lassen.
Tipps zur Zubereitung der Ofenkartoffeln mit Kräuterquark
Die Ofenkartoffeln oder Backkartoffeln oder Folienkartoffeln, wie auch immer du sie nennen magst, sind nicht umsonst ein so wunderbarer Klassiker geworden. Das hat sicherlich auch etwas damit zu tun, dass sie so wenig Zutaten brauchen und so einfach in der Zubereitung sind. Ein paar Tipps habe ich trotzdem wieder aufgeschrieben.
- Wasche die Schale der Kartoffeln gründlich und bürste sie bei Bedarf leicht ab. Da viele die Ofenkartoffeln mit Schale essen, macht das auf jeden Fall Sinn.
- Ich backe meine Ofenkartoffeln bewusst ohne Alufolie. Salz und Säure können in Kombination mit Hitze dazu führen, dass sich Aluminiumpartikel aus der Folie lösen und auf das Essen übergehen.
- Wenn du trotzdem eine Art Päckchen möchtest, kannst du die Kartoffeln stattdessen in Brot- oder Backpapier einwickeln. Vorher einölen und salzen wie im Rezept beschrieben, dann die Päckchen mit der Gabel ein paar Mal einstechen, bevor sie in den Ofen kommen.
- Im Airfryer geht es meist etwas schneller als im Backofen (aber man bekommt weniger Menge hinein). Wende die Kartoffeln nach der Hälfte der Zeit einmal, dann garen sie gleichmäßiger.
- Mach am Ende der Garzeit ruhig eine kurze Garprobe. Steche mit einem spitzen Messer oder einem Holzspieß in die Kartoffel. Gleitet er ohne Widerstand hindurch, sind die Kartoffeln fertig.
- Für den Kräuterquark solltest du die Kräuter wirklich fein hacken, dann verteilt sich der Geschmack gleichmäßiger im Quark.
- Der Kräuterquark darf gerne eine Weile im Kühlschrank durchziehen, bevor er serviert wird. Dadurch verbinden sich die Aromen noch etwas besser. Dabei kann sich etwas Flüssigkeit absetzen, also einfach vor dem Servieren noch einmal durchrühren.
Du kennst Zubereitungstipps, die hier fehlen und die für meine Leser interessant wären? Dann schreibe mir doch einen Kommentar!

Da kann man sagen, was man will, aber so eine einfache Ofenkartoffel mit einem großen Schlag Kräuterquark ist verdammt lecker. Vielleicht hat das auch etwas damit zu tun, dass man damit Heimat verbindet, weil man das in der Kindheit so oft und gerne gegessen hat. Aber für mich wird dieses einfache Gericht nie langweilig.
Persönlich merke ich übrigens keinen geschmacklichen Unterschied, ob die Kartoffel Natur im Backofen gebacken oder in Alufolie gewickelt und gebacken wurde. Natur wird die Schale sogar tatsächlich ein bisschen knuspriger, was ja auch ganz nett ist.

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Schau dir auch gerne mal meine Rosmarinkartoffeln aus dem Airfryer an oder die Röstkartoffeln von Jamie Oliver. Richtig lecker sind auch meine Kartoffelecken aus dem Backofen.

Ofenkartoffeln mit Kräuterquark: Eine heiß geliebte Beilage!
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Rezept Zutaten
- 1 kg Kartoffeln, 4 Stück a 250 g
- 4 TL Olivenöl
- Salz
Kräuterquark
- 500 g Magerquark
- 100 g Joghurt
- 30 g Schnittlauch
- 30 g Dill
- 30 g Petersilie
- 1 Schalotte
- 1 TL Zitronensaft
- Salz
- Schwarzer Pfeffer
Rezept Zubereitung
- Backofen vorheizen auf 200 Grad Ober/- Unterhitze.
- Die Kartoffeln mit Schale waschen, eventuell leicht abbürsten. Die Schale mit einer Gabel mehrfach einstechen ,mit ein paar Tropfen Olivenöl einreiben und leicht salzen.
- Die Kartoffeln auf ein Backblech setzen und auf mittlerer Schiene, je nach Größe für 50-60 Minuten backen.
- Alternativ: Im Airfryer bei 175 Grad für 40-50 garen, nach 25 Minuten einmal wenden.
Kräuterquark
- Dill und Petersilie fein hacken und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Die Schalotte sehr fein würfeln.
- Den Quark, Joghurt, Kräuter und Schalotte in eine Schüssel geben und verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Ungefähre Nährwerte pro Portion
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